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Butoh-Tanz

Again and again we are reborn
It is not enough simply to be born of the mother’s womb.
Many births are necessary. Be reborn always and everywhere.
Again and again. - Tatsumi Hijikata

Bedeutung / Ursprung / Hintergrund  

Butoh 舞踏: Die beiden Kanjis für Bu toh bedeuten tanzen und auf den Boden stampfen, stampfender Tanz oder Erdtanz, was jedoch nur symbolisch zu verstehen ist. Butoh leitet sich von Buyo, allgemein für Tanz ab, und ist im traditionellen Sinn ein ritueller Tanz. 
Ankoku Butoh 暗黒舞踏: ist der Tanz der Dunkelheit, wie Hijikata seinen Tanz nannte und bis dato unter dieser Bezeichnung in Japan verstanden wird Ankoku Butoh (An = Darkness, Koku = schwarz), in Anlehnung an den Film Noir. Ankoku Eiga, (Black Film). Wobei Dunkelheit für das Unbekannte, Verborgene, Unbewusste entweder im Menschen selbst oder in seiner Umgebung zu verstehen ist. 

Butoh ist eine moderne Tanzform, die in Japan nach dem 2. Weltkrieg in den späten 50er Jahren entstanden ist, und sich gegen traditionelle Formen sowie den Einfluss der westlichen Massenkultur richtete. Japans Avantgarde bezog ihre Inspiratonen aus der bäuerlichen Mythologie, dem frühen Kabuki Theater der Edo Zeit, dem Theater der Grausamkeit von Antonin Artaud, dem Surrealismus und dem Deutschen Ausdruckstanz. Künstler wie der Schriftsteller Yukio Mishima, Shuji Terayama und der Tänzer und Choreograph Tatsumi Hijikata brachten in ihren Werken die offiziell ignorierte, dunkle Seite der japanischen Gesellschaft zur Sprache.

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Erste Begegnung mit Butoh


Embrace Yourself
Dance Yourself
Be Yourself

Meine erste Begegnung mit Butoh fand im September 2006 in Süditalien statt. Ich hatte mich für ein Workshop entschieden, das 10 Tage Butoh -Tanz inmitten von Olivenhainen anbot. Von JINEN Butoh war die Rede und die Worte, die das Workshop beschrieben, zogen mich magisch an. Ich freute mich ungemein auf die Bewegung im Freien, in der Natur.

Von Butoh hatte ich noch nie gehört, ich hatte also keine Ahnung was auf mich zukam. Es wurde mir nur signalisiert, dass Butoh brutal mit dem Körper umgeht. Der Workshop war tatsächlich sehr fordernd und doch ganz wunderbar. Ich habe viel geweint und durchlitten, Erinnerungen und Verletzungen aus dem Tiefspeicher meines Bodys geliftet und aufgeweicht. Es war eine Katharsis.
Ich hatte meinen Tanz gefunden!
Und ich bemerkte, dass meine Bilder Butoh-Bilder sind.

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Mein Tanzleben:

Basis: klassisches Ballett
Längere Unterbrechung wegen Studium und anderer Kopfarbeit
2005 –  vermehrtes intensives Tanztraining
            Modern – Dance – Jazz (Wien)
            Afro – (Wien und Ghana)
2006 –  Hinwendung zu und Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Tanz in all seinen Facetten 
            · Contact Improvisation / Body-Mind Centering / Authentic Movement: K.J. Holmes, Nita Little, Christina Klissouni,
              Miguel Gutierrez   
            · Skinner Releasing Technique: DD.Dorvillier, Jennifer Lacy
            · Feldenkrais Method: Tessa Chandler, Sascha Krausneker
            · Chi Kung: Daria Fain
            · Alexander Technik: Judith Grodowitz, Andreas Sandri
            · Voice and Movement: Angelicque Willkie

Butoh Dance - Workshops - Choreographie - Performances
Weltweit Reisen und Teilnahme an ausgewählten Intensiv-Workshops und Masster Classes herausragender Butoh Tänzer.

Yoshito Ohno (Japan), Atsushi Takenouchi (Japan, Italien, Paris, Polen, Bolivien, Schweiz), Semimaru – Sankaijuku(Japan),
Yumiko Yoshioka (Berlin), Tadashi Endo (Göttingen), Nordic Butoh School (Dänemark),  Imre Thorman (Italien),
Ephia - Djalma Primordial Science (France)

Butoh, Bodyweather und Blindfoldwork bevorzugt in der Natur, in archaischen Landschaften: Regenwald, Höhlen, Wasserfall, Gebirge, Schluchten, Gewässer, Wüste.
Performances: Italien, Warszawa, Paris, Yakushima, Kopenhagen, Wien.
Eigene Workshops seit 2012

 

Workshops

 

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Zur Eröffnung der Ausstellung von Renate Polzer
im Rahmen der Lalish Interkulturellen Dialoge 2013

Blaue Töne performance im Lalisch Theaterlabor am 26. April 2013

Raumgestaltung, Leitung: Shamal Amin

Mit Nigar Hasib (Kehlkopfgesang), Renate Polzer (Texte), Mirjam Morad  (Butoh Dance), Alejandra Pineda De Ávilla (Flamenco), Schamal Amin.

 

Auftritte

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